Tomáš Baťa-Denkmal in Zlín

Stručná odpověď

Das Tomáš-Baťa-Denkmal in Zlín wurde 1933, ein Jahr nach Baťas Tod, vom Architekten F. L. Gahura im Stil des Zlíner Funktionalismus erbaut. Es kombiniert klassische Konstruktionsmodule mit Glasfüllungen. Das Denkmal gilt als bedeutendes Beispiel funktionalistischer Gedenkarchitektur in Tschechien.



Tomáš Baťa Denkmal in Zlín

Das Gebäude wurde 1933 erbaut, ein Jahr nach dem Tod von Tomáš Baťa. Das Denkmal wurde im Geiste des Zlíner Funktionalismus errichtet und stammt vom bedeutenden Zlíner Architekten F. L. Gahura. Das klassische Konstruktionsmodul kombinierte er mit einer Glasfüllung, der innere Hallenraum ist nur durch Säulen gegliedert und wurde durch ein einarmiges Treppenhaus ergänzt, wodurch eine außergewöhnliche Reinheit des Raumes erreicht wurde. Seinem Zweck hörte es im November 1944 zu dienen auf, als bei einem Kriegsbombardement die Glashülle schwer beschädigt wurde.

1954 wurde das Denkmal zu einem Kunsthaus umgebaut. Während des Prozesses der Restaurierung des Denkmals in seine ursprüngliche Form entfernten die Bauarbeiter alles, was nicht an die 1930er Jahre erinnerte. Dem einzigartigen Gebäude gaben sie so die Gestalt eines reinen Kristalls zurück. 2013 erhielt das Gebäude wieder den Namen Tomáš Baťa Denkmal. Das Interieur wird von einem Modell des Flugzeugs Junkers F13 dominiert, mit dem Tomáš Baťa ums Leben kam. Das Gebäude erhebt sich auf dem Gipfel des T. G. Masaryk-Platzes und bietet so einen wunderschönen Blick auf Zlín. An Besuchstagen wird dieses Juwel von Zlín auch in den Abendstunden beleuchtet.

Tomáš Baťa

Er ermöglichte es den Menschen, eine stabile und gut bezahlte Arbeit zu erhalten. Sein Leben widmete er der Herstellung und dem Verkauf von Schuhen. 1923 wurde er Bürgermeister von Zlín, damals begann die rasante Entwicklung der Stadt mit finanzieller Unterstützung der Firma Baťa. Ein Krankenhaus wurde gebaut, Grundstücke für die Stadt aufgekauft. Das Schlossgebäude und die Umgebung verwandelte er in öffentliche Gärten. Für seine Angestellten sorgte er für Unterkünfte in den heute so typischen Baťa-Häuschen. Die Kosten für die Modernisierung von Zlín trug er aus den eigenen Einnahmen der Firma.

Seine Ideen beschränkten sich nicht nur auf Zlín. Er bot die Einrichtung von 3000 Telefonen für Gemeinden ohne Telefon im Rahmen der ČSR an. Einer der größten Erfolge war die Einrichtung eines Flughafens. Er hauchte Filmstudios, Hotels, Schulgebäuden und Kaufhäusern Leben ein. In dieser Zeit erhielt Zlín einen europaweit einzigartigen Charakter als funktionalistische Stadt. Auch nach seinem Tod kam der Ausbau der Stadt nicht zum Stillstand, dank der fähigen Menschen um ihn herum. Das war vor allem der Stiefbruder und Erbe Jan Antonín Baťa.

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