Luhačovice besitzt mehrere barocke Skulpturen, Denkmäler und Büsten, die das Stadtbild prägen. Sie sind über die gesamte Stadt verteilt – rund um den Kurplatz und entlang der Promenaden – und lassen sich gut bei einem Stadtspaziergang entdecken.
Die Kurstadt kann sich mit einer Handvoll bemerkenswerter barocker Skulpturen, Denkmäler und Büsten rühmen. Auch wenn sie nicht die Hauptattraktionen der Stadt sind, prägen sie das malerische Stadtbild. Sie befinden sich in der ganzen Stadt verteilt, sodass Besucher sie bei einem Spaziergang über den Kurplatz in der Nähe der Kurkolonnade besichtigen können.
Die Statue wurde 1925 aus weißem natürlichem kristallinem Marmor gefertigt und ihr Schöpfer ist der Folklorist Franta Úprka. Sie befindet sich unweit der Mineralquelle Vincentka in der Nähe der Kurkolonnade. Sie ist unter einer riesigen Weide im Schatten versteckt. Die Statue ist in Lebensgröße und trägt einen Anzug mit Weste und Hemd. Das Denkmal wurde 1958 unter Denkmalschutz gestellt. František Veselý war Arzt und gleichzeitig der Mann, der sich um die Blüte des Kurorts verdient gemacht hat. Von 1902 bis 1907 wurde er Direktor des Kurorts. In diesen Jahren kaufte die Aktiengesellschaft den Kurort von Graf Serényi.
Die Büste befindet sich am Hang in der Nähe des Inhalatoriums. Sie ist aus Marmor und Bronze und stammt aus dem Jahr 1954. Ihr Schöpfer ist Karel Pokorný. Leoš Janáček war regelmäßiger Besucher von Luhačovice. Im nahen Augustinian schrieb er die berühmte Glagolitische Messe. Die Büste von Leoš Janáček ist regelmäßig der Eröffnungsort des Festivals Janáček und Luhačovice.


Die erste barocke Statue finden Kurgäste in der Nähe des Schlossgartens der Serényis. Sie befindet sich in einem angenehmen Winkel. Hier versteckt sich die Statue des hl. Gothard, des ersten barocken Heiligen. Er war ein bekannter Klosterreformator. Der heilige Gothard ist Schutzpatron der Maurer und Reisenden, Helfer gegen Gicht, Kinderkrankheiten und schwere Geburten und nicht zuletzt auch Beschützer vor Blitzschlag, Hagel und Naturkatastrophen.
In derselben Umgebung kann man auch die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk finden. Laut Inschrift am Sockel stammt sie aus dem Jahr 1754. Die Skulptur steht an einem ziemlich unauffälligen Ort an einer kleinen Kreuzung. Hierhin verirren sich nicht viele Touristen, außer sie sind hier untergebracht. Johannes von Nepomuk ist Märtyrer der katholischen Kirche und einer der böhmischen Landespatrone.
Regelmäßig findet in der Kurstadt ein Treffen von Kunstschnitzern in der Nähe des Musikpavillons statt. Gäste können hier die Arbeit der Künstler bewundern. Während der gesamten Veranstaltungszeit entstehen hier viele Statuen und Gegenstände aus Holz. Jedes Jahr gibt es auch ein bestimmtes Thema, danach können Besucher bei der Vernissage die entstandenen Skulpturen besichtigen. Die diesjährige Ausgabe soll im Juni stattfinden.

