Das Hotel Vincent in Luhačovice liegt in der Region Zlín, die zahlreiche Ausflugsziele in der Umgebung bietet. Wer aktiv bleiben möchte, findet abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten jenseits der Kurpromenaden. Der Artikel stellt konkrete Tipps für Tagesausflüge in der Region vor.
Obwohl die größten mährischen Kurorte Luhačovice überaus schön sind, können manchen Besuchern die endlosen Spaziergänge in der Umgebung und die Verkostung natürlicher Mineralquellen nach einigen Tagen sehr langweilig erscheinen. Langweilt es Sie, sich an einem Ort aufzuhalten, sondern Sie müssen aktiv sein? Das verstehen wir vollkommen. Im folgenden Artikel erfahren Sie einige Tipps für interessante Orte in der Region Zlín.
Ein Pflichtbesuch in der Region Zlín ist auch der Zoo Zlín Lešná. Sicherlich haben Sie von diesem Ort schon gehört. Falls nicht, holen Sie das sofort nach. Es ist einer der schönsten Orte Mährens. Er befindet sich etwa 4 Kilometer von der Kreisstadt Zlín entfernt und zählt zu den meistbesuchten Tiergärten der Tschechischen Republik. In diesem einzigartigen Zoo sehen Sie Tiere aller Kontinente. An einem Tag können Sie durch Asien, Afrika, Südamerika und Australien reisen. Die größte Attraktion der letzten Zeit ist zweifellos die Rochenbucht. Die Meeresrochen können Sie nicht nur betrachten, sondern auch streicheln und sogar füttern. Spazieren können Sie auch durch das Inselkönigreich der Katta-Lemuren. Haben Sie keine Angst, wenn Sie ein kleiner pelziger Draufgänger näher besucht. Aus der Nähe können Sie Kängurus und Emus betrachten und durch das freie australische Gehege wandeln. Für Geschichtsliebhaber gibt es auch hier interessante Besonderheiten. Das Schloss Lešná präsentiert 11 stilvolle eingerichtete Zimmer. Das Schloss umgibt ein Park mit seltenen Bäumen. Das Alter einiger Bäume erreicht bis zu 270 Jahre.
Viele Besucher durchqueren auf dem Weg nach Luhačovice die sogenannten Buchlov-Hügel. Hier auf dem Gipfel, wie es üblich ist, können Sie die Burg Buchlov erblicken. Sie ist als Kulturdenkmal geschützt und steht auch auf der Liste der nationalen Kulturdenkmäler. Sie zählt zu den ältesten Burgen in der Tschechischen Republik. Die Anfänge datieren in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie wurde als strategische Verteidigungsfestung und Verwaltungszentrum mit Gerichtsbarkeit gegründet. Die große Bedeutung der Burg liegt in der einzigartigen Erhaltung ursprünglicher architektonischer Elemente der einzelnen Bauphasen. Sie können Renaissance-, gotische und barocke Räume mit einer Exposition des Lebensstils vom 14. bis 19. Jahrhundert besuchen. Aus den Sammlungen sticht die Kollektion von Tafelmalereien hervor, die barocke Familiengalerie, die Waffenkammer, die Bibliothek, die schwarze Küche, naturwissenschaftliche Sammlungen von Reisenden oder die geheimnisvolle ägyptische Mumie. Die Burgbesichtigung können Sie mit einem Besuch des Aussichtsturms abschließen. Den Burgbesuch verbindet man am besten auch mit einer Besichtigung der Gruft der Besitzer in der nahegelegenen St.-Barbara-Kapelle.


Begeben Sie sich in längst vergangene Zeiten. Die Menschen in der Walachei führten ein hartes und zugleich liebevolles Leben. Rožnov pod Radhoštěm birgt in seinem Herzen das Walachische Freilichtmuseum. Das größte und zugleich älteste Freilichtmuseum Mitteleuropas wurde 1925 gegründet und in drei Ausstellungen sind fast 100 Denkmalobjekte verteilt. Das älteste und meistbesuchte Areal ist unter dem Namen Holzstädtchen bekannt. Es präsentiert die Lebensweise in einer kleinen Stadt. In der Hauptsaison finden hier jedes Wochenende Folklore- und Handwerksprogramme statt. Es ist auch Schauplatz mehrerer Folklorefestivals, genau wie in Luhačovice. Weiter können Sie ins Mühlental gehen. Dort sind funktionsfähige technische Bauten hauptsächlich mit Wasserantrieb vereint – Walkmühlen, Mühle und Sägewerk. Besichtigen können Sie auch eine Ölpresse. Das umfangreichste Areal des Museums ist das Walachische Dorf. Bauernhöfe, Sennhütten-Bauten, Mühle und Schmiede – all das ist in der Zeit des Wohnens im 19. Jahrhundert festgehalten. Felder, Gärten und Obstbäume erinnern an den Anbau alter Nutzpflanzen.
Dass sich der Lehrer der Völker Jan Amos Komenský in Mähren geboren wurde, wissen Sie sicherlich alle. Das Museum in Uherský Brod konzentriert sich auf das Studium seines Lebens und Werks. Das Museum bietet mehrere Dauerausstellungen. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO wurde die Ausstellung „Komenský der Menschheit“ geschaffen, die die Besucher mit Leben und Werk, aber auch mit seiner Zeit und den Umständen, unter denen er lebte, bekannt macht. Das Museum entstand 1898 und bietet auch Dienstleistungen für Forscher an. Häufig genutzt werden das Museumsphotoarchiv, Trachtsammlungen, die Bibliothek und andere Bestände. Das Gebäude finden Sie am Ende des Platzes von Uherský Brod.


